Kartenlegen in der Praxis: Strukter des Tarotdecks

18
November
Von TaSuBu
Bild: © Gina Sanders - Fotolia.com - Beim kostenlosen Kartenlegen im Internet kann man sich die Karten legen lassen, wo immer man möchte, z. B. bequem auf dem heimischen Sofa. Nachteil: Man hat keine persönliche Beratung.

Bild: © Gina Sanders - Fotolia.com - Beim kostenlosen Kartenlegen im Internet kann man sich die Karten legen lassen, wo immer man möchte, z. B. bequem auf dem heimischen Sofa. Nachteil: Man hat keine persönliche Beratung.

Mit Tarotkarten ist jeder, der sich mit dem Wahrsagen beschäftigt, schon einmal in Berührung gekommen. Doch die wenigsten, die neu in diesem Metier sind, kennen sich mit der Struktur von Tarotkarten aus. Ganz allgemein kann man sagen, dass Tarotkarten – ganz egal, ob man sie daheim oder beim Kartenlegen am Telefon benutzt – aus der sogenannten kleinen und großen Arkana bestehen. Die großen Arkanen, die 22 Karten umfassen, sind die Trumpfkarten des Spiels und haben schon seit dem 16. Jahrhundert ihre verschiedenen Namen mit den entsprechenden Bedeutungen. Sie können aber innerhalb unterschiedlicher Decks auch unterschiedliche Bedeutungen haben. Neben der großen gibt es auch die kleine Arkana, die aus 56 Karten besteht. Sie gliedern sich in vier Grundfarben – die Schwerter, die Kelche, die Stäbe und die Scheiben –, die die Werte eins bis zehn annehmen können. Auch hier gilt: Von Deck zu Deck können die Bedeutungen und Symbole variieren.

Kartenlegen am Telefon

Welches Deck man nutzt, bleibt einem natürlich selbst überlassen. Beim Kartenlegen am Telefon kann man sich das Deck entweder aussuchen oder sucht sich den Berater je nach dessen Vorliebe für ein bestimmtes Deck aus. Da Karten aber stets als Symbole zu verstehen sind, gibt es niemals eine wirklich festgelegte Bedeutung. Deswegen ist es umso wichtiger, seine Fragen und Wünsche klar zu formulieren. Auf ihnen baut nämlich die Bedeutung, die der Kartenleger den Karten gibt, zu einem großen Teil auf. Natürlich bleibt das Interpretieren der Karten trotzdem schwierig, was zugleich aber auch ihre große Chance ist – man muss stets die Mitte zwischen interpretatorischer Freiheit und Genauigkeit im Hinterkopf haben.

Wert der Karten

Der große Wert der Karten ist also, dass sie eben nicht festgelegt sind, sondern von Kartenleger zu Kartenleger und von Deck zu Deck anders gelesen werden können. Ein guter Kartenleger wird sich vor allem dadurch auszeichnen, dass er Mut zu gewagten Interpretationen hat und nicht nur jene Dinge sagt, die man selbst vielleicht gern hören möchte.

Tarot Berater finden

Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Teile ihn mit Deinen Freunden:

twitter! | stumble | del.icio.us |